Teneriffa
ist die erste Kanarische Insel, die wir besucht haben. Wolfgangs Vater hatte uns
die Insel und speziell deren Norden als Urlaubsziel empfohlen. Letztlich haben
sich auch die Empfehlungen der Reisebüro bestätigt, dass der Norden
landschaftlich wesentlich schöner ist, und Teneriffa im Gegensatz z.B. zu
Fuerteventura oder Gran Canaria neben Strandurlaub auch vernünftige
Ausflugsziele bietet. Einen Wermutstropfen hat der Norden aber auch, es kann im
Herbst dort häufiger mal bedeckt sein, so dass man in den Süden fahren muss,
wenn man sich mal nur an den Strand legen möchte. Wir haben noch keine, aber
hier sind welche: Bilder!
Veranstalter/Hotel
Der
Teneriffa -Urlaub im November 2000 war unsere erste Last-Minute Reise im
eigentlichen Sinn. Gebucht haben wir zwar im Reisebüro, aber ausgesucht haben
wir mit Preiswert
Urlaub. Hier kann man alle Angebote mit
Preisen gut vergleichen und in den meisten Fällen prüfen, ob die Reise noch
buchbar ist.
Der
Veranstalter war ITS, und es gab
keine Probleme. Wir waren in Puerto de la Cruz (auf Teneriffa einfach nur:
Puerto) im Hotel Orotava Palace untergebracht.
Das
Hotel liegt sehr günstig, nur führt eine etwas stärker befahrene Strasse vor
dem Hotel vorbei, was Christine ein wenig gestört hat.
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Ausflugsziele
Wir
haben uns nach zwei Tagen dann wieder ein Auto gemietet, um auf eigen Faust die
Insel zu erkunden. In den acht Tagen, in denen wir das Auto sind wir über 1.400
km durch die Insel gefahren.
Da
wir den größten Teil der Insel gesehen haben, weisen wir nur auf die - aus
unserer Sicht - schönsten Ziele hin.
| Ein
Muss für jeden Teneriffa Besucher ist eine Fahrt zum Teide. Der Teide
ist mit 3.718 m sogar der höchste Berg Spaniens. Bei gutem Wetter hat man -
nach einer Fahrt durch Serpentinen und zum Schluss durch eine Art
"Mondlandschaft" - nach Erreichen des Gipfels einen gigantischen
Ausblick und kann z.B. die Nachbarinsel Gomera sehen. |
 |
Man sollte unbedingt früh
losfahren - wir sind um 7.30 Uhr von Puerto zügig gefahren - damit man vor den
Touristenbussen ankommt und nicht zulange auf die Seilbahn warten muss.
Bis
zur Seilbahnstation (2.356 m) fährt man mit dem Wagen. Dann kann man von 9.00
bis 16.00 Uhr hinauffahren bis auf 3.555 m. Wir hatten uns im Büro des
Nationalparks (Parque Nacional del Teide in Santa Cruz, Calle Emilio Calzadilla
5, 4. Stock, Tel. 922290129, Mo.-Fr. 9.00 bis 14.00 Uhr) unter Vorlage des
Personalausweises die kostenlose Genehmigung geholt um auch die letzten Meter
bis zum Gipfel zu erklimmen. Das bedeutet also einen Aufstieg von etwa 170 m bis
zum Kraterrand. Leider musste Wolfgang nach der Hälfte dieser Strecke umkehren,
weil ihm die Luft zu dünn wurde. Christine wanderte bis oben, machte auch
Fotos, konnte aber aufgrund des starken Windes selbst den Ausblick nur schlecht genießen.
Selbst wenn man nicht hochwandert hat man den Vorteil, dass der ansonsten
zeitlich beschränkte Aufenthalt nicht mehr begrenzt ist.
Das
Wahrzeichen der Insel, den "Tausendjährigen Drachenbaum" kann man in Icod
de los Vinos bestaunen. Neben dem Aussichtpunkt auf diesen "Drago
Milenario" liegt die Kirche Iglesia San Marco, in die man einen Blick
werfen sollte. Daneben gibt es etwas unterhalb der Kirche und des Drachenbaums
einen schönen Schmetterlingspark. Der Mariposario
del Drago ist täglich von 9.30 bis 18.00 Uhr geöffnet und mit den frei
umherfliegenden Schmetterling wirklich sehenswert.
Der
Loro Parque
(Papageien-Park) mit seinen Tieren und Tiershows ist einen Tagesausflug wert.
Hier gilt ebenso wie beim Teide: Früh aufstehen lohnt sich. Am schönsten
fanden wir das Pinguinarium.
Letztlich
sei noch der Mercedes-Wald erwähnt. Es handelt sich um einen Lorbeerwald
im Anaga-Gebirge. Die Gegend ist wenig besiedelt und landschaftlich wirklich
herrlich. Bei einer Fahrt dort hin sollte man auch dem Höhlendorf Chinamada
einen Besuch abstatten. das interessante an diesen "Häusern" ist,
dass sie relativ normal wirken, bei genauem Hinsehen jedoch kann man erkennen,
das sie nur die Wohnungen in den Höhlen nach außen begrenzen.
Die
Hauptstadt Santa Cruz oder auch La Laguna sind einen Ausflug wert.
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Masca-Wanderung
Christine
macht gerne einmal eine Wanderung. Wolfgang hasst es aber herauf zu wandern. Da
kam die Masca-Wanderung gerade recht. Es geht 7 oder 8 km nur bergab, eine
herrliche Schlucht hinunter bis ans Meer. Die Höhendifferenz beträgt gut 600 m
vom Ausgangspunkt, dem Ort Masca aus. Obwohl wir die meisten Dinge selbst
erkunden können wir nur jedem empfehlen eine geführte Wanderung zu machen. Das
hat zwei wesentliche Vorteile. Ein Wanderführer kennt sich aus, und kann noch
einiges erzählen. Und man wird an der Küste mit dem Boot abgeholt, und muss
nicht wieder hinaufwandern, weil man diese vorher nicht organisiert hat. Unser
Wanderführer war der Österreicher Helmut Frühauf, der noch weitere
Wanderungen anbietet, die wir vielleicht beim nächsten Mal probieren.
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Strand-/Restaurant
Tipps
Wir
konnten den Urlaub nur mit Halbpension buchen, so dass wir nur einmal
"Aus" zum Essen waren. Das war aber wirklich super. In einem
ehemaligen Kloster ist dieses Restaurant untergebracht, und daher wirklich
gemütlich, und das Essen war wirklich gut. Meson El Monasterio, La Montana 12
in Los Realejos, Tel.: 922340707. Von Puerto de la Cruz ist das sehr gut zu
erreichen.
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