Die Zustimmung zur Vorstellung der "lebenden"
Familie steht noch aus.
Zunächst stellen wir daher kurz eine bekannte Vorfahrin von
Christine vor, werden aber bald etwas erweitern:

Sie wurde in Flamschen (Coesfeld) am 08.09.1774 geboren. Ihre
Eltern waren arme und abhängige Bauern, sogenannte "Kötter". Sie
starb am 09.02.1824 in Dülmen. Sie war körperlich
schwach und kränklich, und besuchte nur kurz eine Schule, lernte jedoch
schnell Lesen, Schreiben und Rechnen.
Sie trat im Jahre 1802 in das Augustinerinnen-Kloster in Dülmen
ein. Nachdem dieses 1811 aufgelöst wurde, lebte sie, fast beständig ans
Krankenlager gefesselt, bei einem Geistlichen in Dülmen. Bereits 1798
zeigten sich an ihrem Kopf die blutenden Stigmata der Dornenkrone Christi.
Ab 1812 wurde ein Kreuzzeichen in der Magengegend, eine doppelten
Gabelkreuzes auf dem Brustbein und die fünf Wunden Christi sichtbar. Die
Echtheit ihrer Wundmale konnte auch durch wiederholte Untersuchungen durch
geistliche und weltliche Behörden nicht widerlegt werden. Auf ihr Gebet
schlossen sich die Wunden 1819, ließen aber weißschimmernde Narben zurück,
die sich an jedem Freitag röteten und bluteten. In ihren Visionen schaute
sie einzelne biblische Szenen und seit 1820 das Leiden des Herrn. Von 1818
bis zu ihrem Tod weilte Clemens Brentano bei ihr, um ihre Visionen
aufzuschreiben. Der Seligsprechungsprozeß wurde 1892 eingeleitet und dauert
noch immer an. Zur Zeit ist jedoch wieder mehr Aktivität in dieser Hinsicht
zu vermelden. Neue Unterlagen sind dem Vatikan zur Prüfung übergeben
worden.
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Das Geburtshaus von Anna Katharina
Emmerick in Flamschen (Coesfeld) ist noch heute zu besichtigen. Dazu
bei Familie Steens anmelden:
02541/4461
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