Zum Examen zunächst einmal eine Beruhigung. Alles geht
vorbei, und die Wahrscheinlichkeit zu bestehen ist höher, als die
durchzufallen.
Keine Panik vor Klausuren und der mündlichen Prüfung.
Natürlich ist jeder nervös, aber während der Klausuren legt sich das
ziemlich schnell. Das einzige das man sich - gerade bei zwei sehr schwierigen
Klausuren - sagen muss:
Nicht aufgeben und das Beste daraus machen!
Die mündliche Prüfung machte mir vorher die größten
Kopfschmerzen, weil ich dachte, es dauert ewig (mehrere Stunden), man muss
immer konzentriert sein und es fällt einem nicht alles ein. Also meine Nervosität
legte sich relativ schnell, und die Zeit während der
Prüfung verging viel schneller, als z.B. die Wartezeit bis zur Notenbekanntgabe.
Leider sind mir auch zwei, drei Dinge nicht mehr bzw. nicht schnell genug
eingefallen sind. Das hat mich doch einige Punkte gekostet, aber: That´s
life!
Hinsichtlich der Hausarbeiten wird jeder seine Erfahrungen
im Studium machen oder gemacht haben. Mir hat das mit am meisten Spaß
gemacht, weil ich etwas ausführlicher in ein Thema einsteigen
konnte. Sonst habe ich im Examen leider nur oberflächlicher
lernen können, weil man sonst nie fertig geworden wäre.
Vielleicht noch ein Tipp zum Termin: Bislang war es
zumindest so, dass im März und September sog. Bundestermine waren, bei denen
in mehreren Ländern die gleichen Klausuren gestellt wurden. Deswegen ist es
immer relativ unwahrscheinlich, dass gerade im Ö-Recht unangenehmes Kommunal- oder Baurecht geprüft wird. Ich habe im März Klausuren
geschrieben, und hatte zwei verwaltungsrechtliche Themen, was ich doch als angenehm fand.