Bislang kann ich nur die Empfehlung geben,
möglichst bald den Aufbau der auch für das Examen zu beherrschenden
Arbeiten zu lernen. In der zivilrechtlichen Station sind dies das Urteil,
die Relation, usw. Zudem scheint mir der zivilprozessuale Stoff ziemlich
umfangreich zu sein. Der anfänglichen Freude darüber, den ZPO-Kommentar
Thomas/Putzo und den Palandt zu benutzen, ist mittlerweile die Erfahrung
gefolgt, dass ohne ausreichende Vorkenntnisse die Kommentare nur wenig
helfen.
Wie und in welcher Form man den Stoff
lernt, muss letztlich jeder selbst herausfinden. Ich werde keine private AG
machen, sondern neben dem Besuch des Repetitors, die
Assessorklausuren bei Alpmann Schmidt bestellen. Schon wieder AS ?! Nun ja,
die Klausuren und insbesondere die Lösungen machen einen guten Eindruck,
und ich kann meine eigenen Lösungen zur Korrektur sogar wegschicken.
Und die eindeutigste Erfahrung aus dem
ersten Examen war. Je mehr Klausuren man geschrieben hat, desto besser
konnte man auch mit "unbekannten" Fällen umgehen. Und man bekommt
die notwendige Erfahrung, wie man sich die Zeit einteilen muss. Also werde ich
die zusätzliche Möglichkeit nutzen.